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NP Oö Kalkalpen
Foto: E. Mayrhofer

Wo stehen die Nationalparks heute?


Den Nationalparks ist es gelungen, sich nicht nur als Umweltbildungszentren, sondern auch als erfolgreiche regionale Leitprojekte zu etablieren.

 
Die Nationalparkverwaltungen haben nach ihrer Gründung die Infrastruktur für die Besucher aufgebaut, einen Stab von gut ausgebildeten MitarbeiterInnen ausgebildet,  Naturschutz- und Forschungsprojekte initiiert,  Bildungseinrichtungen aufgebaut, Öffentlichkeitsarbeit betrieben und naturerlebnisorientierte Besucherprogramme entwickelt. Alle Maßnahmen werden in mittelfristigen Managementplänen festgeschrieben.

Mittlerweile haben sich die Nationalparks nicht nur als Umweltbildungszentren, sondern auch als erfolgreiche regionale Leitprojekte etabliert. Mit gutem Management und insgesamt mehr als 300 engagierten MitarbeiterInnen ist es gelungen, die Nationalparks zu Attraktionen für alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen zu machen.  Zu Refugien für gefährdete Tier- und Pflanzenarten und zu Stätten der Besinnung auf das Wesentliche im Leben. Durch die hohe Qualität des Besucherangebotes soll letztendlich die Natur profitieren: Denn nur was man schätzt, schützt man.

Einige Zahlen sollen exemplarisch die Dimensionen illustrieren.
Es gab 2007
-  73.904 Schüler und Schülerinnen, die im Rahmen von Projekttagen unterwegs waren
-  1.885 Exkursionen und geführte Wanderungen mit 31.966 Teilnehmern
-  434 ausländische Gruppen
-  167 Feriencamps für Jugendliche
-  366.200 Besucher in den Infozentren 

Das Lebensministerium lässt in regelmäßigen Abständen die Besucherbilanzen, touristischen Auswirkungen und die Besucherzufriedenheit evaluieren. Darüber hinaus ist es Koordinator und Initiator für gemeinschaftliche Aktionen unter der Dachmarke „Nationalparks Austria“ -  zwecks einheitlicher Präsentation nach außen und zur Nutzung von Synergien.

03.05.2011,